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Wie Sie Brot lagern, damit es nicht schimmelt

in Kuchen und Gebäck 09.09.2019 17:30
von Peterbacsi • Admin | 3.590 Beiträge

Ernährung Bei vielen Bäckern gibt es eine riesige Auswahl an Brot und Semmeln – also kaufen Kunden manchmal viel zu viel ein. Nur wohin dann mit den Resten? Es gibt viele Alternativen zum Wegwerfen

Brot ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel und kommt in deutschen Haushalten nahezu täglich auf den Tisch. Die Sortenvielfalt ist riesig – und der Einkauf fällt leider so manches Mal zu üppig aus. Deshalb landet oft ein erheblicher Teil des Brots, der Semmeln oder Brezen im Müll, weil sie schimmlig oder trocken geworden sind. Dabei lassen sich mit der richtigen Aufbewahrung solche unnötigen Lebensmittelabfälle leicht vermeiden.

Brot und Kleingebäck lagert man am besten bei Raumtemperatur. Am schnellsten altert Weißbrot. Je höher der Anteil an Roggen, Schrot oder Sauerteig ist, desto länger bleibt Brot frisch. Ein klassischer Brotkasten aus Steingut, Keramik oder Edelstahl ist gut geeignet für die Aufbewahrung, nimmt aber in kleinen Küchen oft zu viel Platz weg. In diesem Fall belässt man Brot und Semmeln einfach in der Bäckertüte oder im wiederverwendbaren Brotbeutel. Auf keinen Fall sollte man Brot in den Kühlschrank legen, besonders Roggenbrote werden dort schnell viel zu trocken und altbacken. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit schimmelt Brot besonders rasch und ist dann kurzzeitig im Kühlschrank besser aufgehoben.

Überschüssiges Brot lässt sich problemlos einfrieren, das gilt auch für Semmeln und anderes Kleingebäck. Einfach in einen gut schließenden Gefrierbeutel geben und mit dem Einfrierdatum beschriften. Bei -18 Grad halten Brot und Brötchen so mehrere Monate. Auftauen lässt sich eingefrorenes Brot über Nacht bei Zimmertemperatur. Friert man es in Scheiben geschnitten ein, kann man diese einfach direkt in den Toaster geben. Gefrorene Semmeln werden wieder knusprig, wenn man sie mit etwas Wasser benetzt und im Backofen aufbackt. Auch Semmeln vom Vortag werden auf diese Art wieder frisch, dafür reichen wenige Minuten im Ofen aus.

Ist das Brot bereits etwas altbacken, lohnt sich das Einfrieren nicht mehr, dafür gibt es viele Wege, es lecker zu verarbeiten. Besonders einfach gelingen Croûtons: Brot in Würfel schneiden, in etwas Öl anbraten und über Salat oder Suppe streuen. „Steinharte“, trockene Semmeln kann man mit der Küchenreibe zu Paniermehl raspeln. Diese selbst gemachten Semmelbrösel in einem dicht schließenden Gefäß im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einiger Tage verbrauchen. So werden sie nicht ranzig oder schimmlig. Wer gerne kocht, kann sich an Klassikern wie Brezen- oder Semmelknödel versuchen oder Reste zu Brotsuppe oder Brotsalat verarbeiten. Nur auf eines ist zu achten: Ist am Brot Schimmel zu erkennen, sollte man es immer wegwerfen. Zu groß ist das Risiko, dass sich das Pilzgeflecht für das bloße Auge nicht sichtbar bereits im Inneren des Brotes weiter ausgebreitet hat.


Liebe Grüße
Peter
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