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#1

Steckbrief · Christvesper · 24.12.2020

in ev. Gemeindeleben 22.12.2020 15:58
von Peterbacsi • Admin | 3.578 Beiträge

Festzeit: Weihnachtszeit Steckbrief · Christvesper · 24.12.2020
Kernaussage:
„Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren!“ In allen Kirchen an allen Orten erklingt das Evangelium von der Geburt Jesu. Es ist Weihnachten! Gott kommt in die Welt.

liturgische Farbe:Weiß
Das Wesentliche


Zeit der Erfüllung

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe – jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit – wenigstens am Heiligen Abend.

Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar davon, was die Propheten verheißen haben: Den Jubel über ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt, ein allumfassendes Friedensreich und einen gerechten Herrscher, der weise und barmherzig regiert. All das erfüllt sich in dem kleinen Kind. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht. In ihm dürfen auch wir wieder Kinder sein.

Glaube im Alltag · Christvesper · 24.12.2020


Krippenspiel

Schon vor dem ersten Advent haben sie begonnen und sich dann durch die ganze Adventszeit gezogen: die Proben für das Krippenspiel. Im Gottesdienst an Heiligabend kommt es endlich zur Aufführung. Spiele ich Engel, Hirte oder gar die Maria? In vielen Familien ist das vor Weihnachten ein wichtiges Thema.

Fast in jeder Kirchengemeinde proben Kinder, Konfirmanden oder Erwachsene für das Christfest ein Krippenspiel, das sich um die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem dreht. Wenn ich in einem Krippenspiel mitspielen würde – welche Rolle wäre mir am nächsten? Maria, die Hauptperson, die das Gotteskind zur Welt bringt? Josef, der nicht weiß, wie ihm geschieht, und doch tut, was zu tun ist? Der Wirt, der keinen Platz mehr hat und den werdenen Eltern einen Ort im Stall zuweist? Wäre ich einer von den Hirten auf dem Feld? Von den Königen, die aus der Ferne anreisen? Was ist in diesem Jahr meine Rolle in dem heiligen Spiel?


Liebe Grüße
Peter
Hedi hat sich bedankt!
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#2

RE: Steckbrief · Christnacht · 24.12.2020

in ev. Gemeindeleben 22.12.2020 16:16
von Peterbacsi • Admin | 3.578 Beiträge

Steckbrief · Christnacht · 24.12.2020
Festzeit: Weihnachtszeit

Kernaussage:

Wenn die erste Aufregung des Heiligen Abends verklungen ist, läuten die Glocken zur Christnacht. Im Dunkeln strahlt das weihnachtliche Licht besonders hell: Christus, das Licht, das in die Welt gekommen ist.


liturgische Farbe: Weiß
Das Wesentliche ·

Gott wohnt bei den Menschen

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die frohe Botschaft von der Geburt Jesu zu hören.

Durch die wundersame Geburt bricht Licht mitten in die Nacht – es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von einem Bund des Friedens, den Gott mit den Menschen schließt, von Rettung und Sicherheit. Denn das Kind ist Immanuel, Gott-mit-uns, Jesus, der rettet. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In Jesus Christus wohnt er unter den Menschen. Wer dies erfahren hat, kann nicht anders als zu jubeln und von Gottes heilsamer Gnade zu erzählen.

Glaube im Alltag · Christnacht · 24.12.2020


Christbaum und Bescherung

Die Kerzen strahlen und die Kinderaugen leuchten – zu einem deutschen Heiligen Abend gehören untrennbar der Weihnachtsbaum und die Geschenke. Das war aber nicht immer so. So ist der mit Sternen, Kerzen und Kugeln geschmückte Baum erst seit gut 200 Jahren in Deutschland bekannt. Erstmals wird der Christbaum als Brauch im Elsass erwähnt (um 1605), weitere Verbreitung findet er allerdings erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts. Geschenke zu Weihnachten sind dagegen schon älter.

Es war Martin Luther, der 1535 den bis dahin üblichen Brauch, die Kinder zu Nikolaus zu bescheren, auf Weihnachten verlegte. Die Geschenke stellen seitdem keine Belohnung für besonders braves Verhalten mehr dar. Das „Christkind“ bringt sie gratis – als ein Sinnbild für das große Geschenk, das Gott den Menschen mit seinem Sohn gemacht hat. Der Christbaum, ursprünglich ein „Paradiesbaum“, erinnert an die biblische Erzählung von den Bäumen des Lebens und der Erkenntnis in der Mitte des Paradieses. Nachdem sie von dem Baum der Erkenntnis gegessen hatten, war Adam und Eva der Zugang zum Paradies verwehrt. Der Christbaum, der oft auch mit Äpfeln verziert wird, steht dafür, dass dieses Paradies nicht für immer verschlossen bleibt.


Liebe Grüße
Peter
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