Zum Seitenanfang Schritt hoch Schritt runter Zum Seitenende
#1

Sieben Tipps gegen die Hitze

in schon gehört....? 25.06.2019 17:31
von Peterbacsi • Admin | 3.590 Beiträge

Wetter Auf zu viel Wärme und Sonneneinstrahlung reagiert der Körper empfindlich. Was im Haus, im Auto und im Sport dagegen getan werden kann

Berlin Menschen, Tiere oder Pflanzen: Temperaturen über 30 Grad erfordern Durchhaltevermögen von allen. Mit ein paar Tricks lassen sich sehr heiße Tage jedoch gut und unbeschadet überstehen. 1Morgens lüften An heißen Sommertagen sollte morgens nicht zu kurz gelüftet werden. Denn Wände, Möbel und andere Gegenstände speichern Wärme, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erläutert. Können sie während des Lüftens in den frischeren Morgenstunden nicht auskühlen, geben sie im Verlauf des Tages ihre Wärme an den Raum ab – der sich ja ohnehin schon aufheizt. Daher gilt der Rat, so früh wie möglich die Fenster zu öffnen und ausgiebig zu lüften. Tagsüber sollten die Fenster dagegen geschlossen bleiben. Daneben hilft es, die Scheiben zu verdunkeln. 2Ausreichend trinken Bei hohen Temperaturen ist es wichtig, für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen. Denn wer bei Hitze körperlich aktiv ist, kann bis zu zwei Liter pro Stunde ausschwitzen, berichtet das Informationsbüro Heilwasser. Selbst beim sommerlichen Spaziergang oder beim Sonnenbaden gehe über die Haut unbemerkt Flüssigkeit verloren. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag brauche man, um die Verluste zu ersetzen, bei körperlicher Anstrengung könne es deutlich mehr sein. Entscheidend ist jedoch nicht nur, wie viel, sondern auch was man trinkt. Mit dem Schweiß gehen Mineralstoffe verloren: neben Kalium und geringen Mengen anderer Mineralstoffe vor allem Natrium. Mineralstoffreiche Wässer können dies ausgleichen. 3Badeunfällen vorbeugen Eltern sollten Kinder nie allein ins Wasser lassen, rät Andreas Paatz, Bundesleiter der Wasserwacht. Es sei keine gute Idee, wenn Eltern ein Nickerchen machen und sich denken ,Mein Kind hat doch das Seepferdchen!‘. Ob Pool, Weiher oder Meer: „Immer bei den Kindern bleiben“, rät Paatz. Nichtschwimmer dürften außerdem nur bis zum Knie ins Wasser. Anderenfalls könne sie zum Beispiel eine Strömung zu leicht von den Beinen holen. „Das Gefährliche in dem Fall: Der Nichtschwimmer reißt vor Schreck den Mund auf, Wasser schwappt hinein, und er kann nicht einmal mehr rufen“, warnt Paatz. 4Garten morgens gießen Bei Sommerhitze sollte man die Pflanzen nicht mittags oder nachmittags gießen, auch am frühen Abend sind Boden und Luft dafür noch zu warm. Daher rät das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft dazu, die Pflanzen entweder am frühen Morgen oder am späten Abend zu gießen – der effizienteste Gießzeitpunkt sei um 4 Uhr nachts. 5Arbeit Berufstätige sollten auf leichte Kost setzen. Statt schwer verdaulicher Pommes ist ein Salat die bessere Wahl, erklärt Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Werks- und Betriebsärzte. Wo keine Klimaanlage den Arbeitsplatz kühlt, hilft ein Ventilator. Für einen längeren Einsatz sollte man aber auf einen Geräuschpegel von weniger als 45 Dezibel achten, rät der Tüv Süd. 6Unterwegs im Auto Hitze macht müde und unkonzentriert – das kann beim Autofahren schnell gefährlich werden. „Die Unfallgefahr steigt“, erklärt ADAC-Sprecher Johannes Boos. An heißen Tagen gebe es mehr Unfälle wegen mangelnder Konzentration, beispielsweise Auffahrunfälle. Fahrer sollten deshalb einige Tipps beherzigen: „Vor dem Losfahren Fenster und Türe öffnen. Und beim Starten kurz die Umluft einschalten. Erst dann die Fenster schließen und die Klimaanlage einschalten“, rät Boos.

Wichtig sei es, die Temperatur der Klimaanlage nicht zu kalt einzustellen. „Der große Temperaturunterschied schlägt ansonsten auf die Konzentration, belastet den Kreislauf und kann zu Erkältungen und Verspannungen führen“, warnt der ADAC-Experte. Grundsätzlich sollte sich die Temperatur innen um nicht mehr als etwa sechs Grad von der Außentemperatur unterscheiden. Als Wohlfühltemperatur nennt der ADAC eine Spanne von 22 bis 25 Grad.

Auf Kurzstrecken sei es sinnvoller, auf die Klimaanlage zu verzichten und stattdessen die Fenster zu öffnen. Wer auf längeren Strecken unterwegs sei, sollte kurz vor dem Ziel die Klimaanlage ausschalten und nur die Lüftung weiterlaufen lassen. „Das bewirkt, dass Kondenswasser verdunstet und sich keine übel riechenden Bakterien und Pilze bilden können“, sagt er.

Parkt ein Auto in der prallen Sonne, könne sich das Innere nach einer Stunde auf bis zu 60 Grad aufheizen, warnt der ADAC-Sprecher. Deshalb sollten Autofahrer bei Hitze niemals Kinder und Tiere im Wagen zurücklassen. Das könne schon nach wenigen Minuten lebensgefährlich werden. 7 Sport bei Hitze Die Sonne brennt, der Schweiß läuft. Jetzt auch noch Sport machen? Grundsätzlich möglich ist das, sagt Professor Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Es gilt aber einiges zu beachten. Wichtigster Punkt: Viel trinken. Schließlich verliert der Körper durch stärkeres Schwitzen mehr Flüssigkeit. Zusätzlich zu den empfohlenen bis zu zwei Litern pro Tag trinken Sommer-Sportler beim Training am besten etwa alle 15 Minuten 100 Milliliter Wasser in kleinen Schlucken. Direkt vor dem Sport schadet ein zusätzliches großes Glas Wasser auch nicht. Nach dem Sport gilt es, den Flüssigkeitshaushalt zu füllen. Am besten geht das mit Mineralwasser.

Um der prallen Mittagssonne zu entgehen, sollten Sportler ihr Training auf den frühen Morgen oder in den Abend verlegen. Wer trotzdem tagsüber trainiert, macht das am besten im Wald. Der spendet nicht nur Schatten, auch die Ozonwerte sind hier geringer. Wer der Sonne nicht entkommen kann, sollte unbedingt Schultern und Kopf mit Shirt und Kappe bedecken. Nach dem Training lohnt es sich, dem Körper beim Herunterkühlen zu helfen. Dafür einfach kaltes Wasser über Hände und Unterarme laufen lassen oder ein kaltes Fußbad nehmen.

Gerade im Sommer ist es außerdem wichtig, auf die Signale des Körpers hören. Denn bei Temperaturen jenseits der 30 Grad sind Menschen oft weniger leistungsfähig - daran sollte man die Trainingsintensität anpassen. Wem beim Sport schwindelig oder übel wird, sollte das Tempo reduzieren oder das Training abbrechen.


Liebe Grüße
Peter
nach oben springen



Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Forum Statistiken
Das Forum hat 2902 Themen und 4131 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen