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#1

"Mit unterbezahlten Mitarbeitern kann man nicht wettbewerbsfähig sein“

in Inland Hu 24.11.2016 17:50
von Peterbacsi • Admin | 3.590 Beiträge

Der Generaldirektor der Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn und Ungarns Parlaments-Vize, Gergely Gulyás, betonte in seiner Eröffnungsansprache, dass die deutsch-ungarische Freundschaft das solide Fundament sei, auf dem die guten Wirtschaftsbeziehungen beider Länder gedeihen würden. Trotz aller Meinungsunterschiede der vergangenen Zeit sei die Wirtschaft der Bereich, der die Erfolge der bilateralen Beziehungen deutlich zeige. Hier sprechen die Zahlen für sich und „über Zahlen lässt sich nicht streiten“, so Gulyás. Der wirtschaftliche Aufschwung in Ungarn sei ein gemeinsamer, „deutsch-ungarischer Erfolg“, betonte er. Der ungarischen Regierung sei wichtig, dass sich auch die Energiepolitik Ungarns in den nächsten Jahren stabil entwickle. Der Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung, Frank Spengler, hob die gute Stimmung unter den deutschen Investoren hervor und zitierte dazu einige Artikel aus deutschen Zeitungen der letzten Zeit. Er regte die Anwesenden dazu an, Kritik ebenso wenig zu scheuen wie die Besinnung auf die solide und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Deutschland. So sei Kritik unter Freunden sehr wichtig, und „Gegensätze können überwunden werden, wenn das Gemeinsame hervorgehoben wird“, so Spengler. Ganz wichtig sei, dass man permanent im Dialog bleibe und das Gespräch suche. In diesem Sinne sei auch die aktuelle Veranstaltung zu verstehen.
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Wir weisen darauf hin, dass von uns gefundenen und verlinkte Texte generell nicht die Meinung des Forumbetreibers widerspiegeln


Liebe Grüße
Peter
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#2

Bringt es das?

in Inland Hu 23.12.2016 17:51
von Peterbacsi • Admin | 3.590 Beiträge

Die Regierung hat im Dezember 2016 beschlossen, daß ab dem Jahr 2017 der Mindestlohn in Ungarn um 15% bzw. 25% zu steigen hat - Basta!
Nun - wir sind uns sicher einig: in Ungarn verdient man zu wenig Geld. Das hat (auch) damit zu tun, dass das Land es nicht schafft, produktiv im weitesten Sinne zu werden. Es gibt praktisch keine inländische Produktion von was auch immer, die man erfolgreich ins Ausland
exportieren könnte. Die ungarischen Großbetriebe sind weitgehend in staatlicher Hand und so gibt es Dilemma noch und noch.
Das hindert aber nicht, sich in die Privatwirtschaft einzumischen und einfach so zu tun, als würden Kleinstunternehmer, Handwerker, kleine Händler etc. so gut verdienen, dass man getrost in die volle Tasche greifen kann. Das auch die Großen nicht ohne Ende verdienen, sieht man am Beispiel der deutschen Lufthansa - dort streitet man seit Jahren um eine Lohnerhöhung von 4% - seit Jahren…
c/o Jürgen Schenk Stiftung deutschsprachiger Immobilienbesitzer in Ungarn


Liebe Grüße
Peter
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