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Ratgeber: So klappt es mit der Technik

in Fragen und Berichte Thema: Telefon 13.03.2019 17:52
von Peterbacsi • Admin | 3.590 Beiträge

Ratgeber
Zwei Drittel aller Verbraucher haben Probleme

Das ergab eine Bitkom-Studie. Während sich knapp die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen für ausreichend kompetent hält, um Installationen in der Regel allein hinzubekommen, stehen Ältere vor deutlichen Problemen. Wo finden sie Hilfe beim Einrichten von Smartphone, Rechner und anderem technischen Gerät?

Erste Anlaufstelle ist das Produkthandbuch. „Eine Gebrauchsanleitung muss die Funktionen des Gerätes und die entsprechende Benutzung erläutern“, erklärt Katharina Grasl von der Verbraucherzentrale Bayern. Außerdem muss sie auf mögliche Gefahren und Sicherheitsrisiken hinweisen. Doch nicht immer helfen mitgelieferte Gebrauchsanleitungen weiter. Bloß jeder Zweite findet sie laut Bitkom-Studie bei der Inbetriebnahme eines neuen Geräts hilfreich. Nutzen möchte man das neue Gerät aber natürlich trotzdem. Es liegt nahe, dann den Kundendienst des Herstellers zu kontaktieren. Eine erste Anlaufstelle kann die Website des Unternehmens sein. Dort werden häufig gestellte Fragen ( FAQ ) beantwortet – manchmal mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Eine andere Möglichkeit bieten die Service-Hotlines und Chats der Hersteller.

Häufig sind diese Angebote kostenfrei. Bei Hotlines ist das zum Beispiel an einer 0800-Vorwahl zu erkennen. Ist eine Hotline dagegen kostenpflichtig, darf ein Anruf nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes nicht teurer sein als ein normaler Festnetzanruf. Allerdings helfen solche Service-Angebote teils nur bedingt weiter. So hat etwa die Stiftung Warentest die Qualität von Service-Hotlines und -Chats mehrerer Telekommunikationsunternehmen untersucht. Das Ergebnis: Chat-Roboter verstanden die Fragen fast nie, sondern reagierten nur auf Schlüsselwörter. Und auch die Chats mit echten Mitarbeitern schnitten schlecht ab. Etwas besser war die Beratung durch Mitarbeiter bei Telefon-Hotlines. Trotzdem schnitten alle getesteten Hotlines im Punkt „Problemlösung“ nur mit den Noten „ausreichend“ oder „mangelhaft“ ab.

Auch im Internet gibt es Angebote zur Selbsthilfe: Forenbeiträge , Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf den Seiten von Technikmagazinen oder Erklärvideos auf Youtube & Co. „Bei kleineren Anliegen kann es sinnvoll sein, sich im Internet Hilfe zu suchen“, meint Georg Tryba. Allerdings sollte man dann seine Fähigkeiten nicht überschätzen. Denn wer dabei aus Versehen etwas kaputt macht, bekommt den Schaden nicht ersetzt. „Ein Youtube-Tutorial macht noch keinen Informatiker“, warnt Tryba.

Wer sich lieber persönlich helfen lassen möchte, findet auch offline Rat. Wer sein Gerät im Geschäft erstanden hat, kann dort auf Hilfe hoffen. Auch technikaffine Bekannte sind gute Ansprechpartner. Vor allem für Senioren gibt es außerdem eine Vielzahl von Angeboten wie etwa offene Fragestunden bei Wohlfahrtsverbänden . Auch die kommunalen Seniorenbüros bieten Kurse und Treffs an. Im Rahmen der Aktion „Sprechstunde Internet“ geben etwa versierte Freiwillige ihr Technik- und Internetwissen weiter. Und auch an vielen Volkshochschulen gibt es Einsteigerkurse zum Umgang mit Smartphone und Co.

Pauline Sickmann, dpa


Liebe Grüße
Peter
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